BEATS

BEATS – pulsieren, beben, treiben – Herzschlag und Rhythmus – BEATS

Thomas Marek – Tapdance & Choreografie
Kurt Holzkämper – Bass & Komposition

Das seit vielen Jahren auf internationalen Bühnen aktive Duo tap-n-bass zelebriert in seiner neuen Performance die archaische Urgewalt des Beats, spürt ihr nach, experimentiert und improvisiert.
Collagen aus geloopten Sequenzen an Kontrabass und E-Bass, verfremdete Tap-Sounds und Elemente aus der Minimal Music und Electronica, schaffen ein pulsierendes Geflecht aus Grooves und Improvisationen, das in seinem Wesen den Jazz entdeckt.
Virtuose Duo-Improvisationen und Zwiegespräche von Tap Dance und Kontrabass wechseln sich mit atmosphärischen  Solopassagen, zarten Klängen und durchdringenden elektronischen Tieftonfrequenzen ab.

BEATS geht unter die Haut, berührt, schafft Bodenkontakt und macht Tanzen unvermeidbar.
Stuttgarter Zeitung: „ein homogenes und kunstvolles Miteinander von elektronischer und live gespielter Musik“

About

Kurt Holzkämper

studierte am Konservatorium Würzburg Jazzbass, Musikproduktion und Dipl. Musikpädagogik.
Er spielte u.a. mit Frank Kimbrough und John King (NY), Meschiya Lake (New Orleans), Johannes Enders (D), Daniel „Topo“ Gioia (Argentinien), den Brasilianern Edmundo Carneiro (Tania Maria), Don Pi (Djavan, Tim Maya), Luiz Brasil (Gil Gilberto, Caetano Veloso) und den Cu
banern Regis Molina (Till Brönner) und Olvido Ruiz Castellanos (Cuba Nova) sowie freie Improvisationen u.a. mit Fried Dähn.
kurt (1 von 1)Konzertreisen nach Russland, die Ukraine, USA und Nicaragua bilden eine wichtige Grundlage für die Vielseitigkeit seines musikalischen Sc
haffens. So vereinen sich in seinem Bassspiel Jazz, brasilianische und lateinamerikanische Elemente.
Fernseh- und große Tanzproduktionen zusammen mit dem Hamburger Stepptänzer Thomas Marek (u.a. NOLA 2015, Kampnagel), viele Konzertlesungen mit Grupo Sal und den Schauspielern (Dietmar Schönherr, Brigitte Karner, Joachim Król), dem nicaraguanischen Dichter Ernesto Cardenal, der Schriftstellerin Gioconda Belli und die Kooperation des Trios Azul mit der Schauspielerin Suzanne von Borsody in einem Programm über Frida Kahlo, CD-Einspielungen, Dokumentarfilm- und Hörbuchvertonungen, die langjährige Arbeit als musikalischer Eventgestalter (DaimlerChrysler IAS Genf) und seine unterschiedlichen Lehrtätigkeiten, u.a. E-Bass und elektronische Improvisationskonzeption an der Hochschule für Musik in Würzburg, markieren seine rege Tätigkeit als Musiker, Dozent und Komponist.
Bei den Stuttgarter Jazztagen wurde die Komposition für Elektronik und Band „Flaschenpost“ mit dem großen Jazzorchester Jazz@Large im Theaterhaus uraufgeführt. 2017 ist er Gast beim renommierten CAMP-Festival für elektro-akustische Improvisation in Bulgarien

Thomas Marek

Thomas Marek zählt zu den Pionieren des modernen Tap Dance in Deutschland und Europa. Seit Anfang der 1990er Jahre, arbeitet er professionell als Stepptänzer, Choreograf und Performer.In seinen Arbeiten verbindet er traditionelle und moderne Formen des Tap Dance, mit zeitgenössischen musikalischen und theatralischen Elementen.
Thomas begann im Alter von 14 Jahren mit Steptanz . Zwei Jahre später lernte er auf einem Workshop die Steptanzlegende Brenda Bufalino kennen, die zu seiner einflußreichsten Lehrerin wurde. Später hatte ebenfalls Gelegenheit Steptanzgrößen wie  Honi Coles, Cholly Atkins, Chuck Green, Buster Brown, Lon Chaney und Jimmy Slyde kennenzulernen und  von ihnen zu lernen.
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Nach mehreren intensiven Trainingsaufenthalten in den USA und zwei Engagements mit Brenda Bufalino’s “American Tap Dance Orchestra”, konzentrierte sich Thomas auf seine eigenen künstlerischen Arbeiten und Projekte im Tap Dance. Er ist regelmäßig zu Gast in Theatern und Festivals in Deutschland, Europa und den USA. Als Solist trat er in  Spanien, Brasilien, Israel und Frankreich auf. Er tanzte mit Steptanzgrößen wie Brenda Bufalino, Barbara Duffy, Sarah Petronio, Jimmy Slyde und Gregory Hines.

“Thomas Marek is a wolf of a dancer. Tall, rangy, feet apart, he gives the floor a resonant thrashing. Don’t think just complex shuffles and brushes; think kicking a stone down the block“
The Village Voice, New York 2005

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